Sie
wurden als archaische Gottheiten verehrt, waren Schenkende des Lebens
und der Gesundheit und galten besonders als Beschützerinnen der
Mütter und Kinder.
Der Glaube um die drei gütigen Frauen, die durch die Lande gingen,
weisen Rat erteilten und Gaben schenkten, hielt sich im Volk so lange,
bis er von der christlichen Kirche okkupiert wurde. Aus den segnenden,
glückbringenden Frauen wurden böse, gottlose Hexen
gemacht.
Aus WILBETH wurde WILA, die wilde Frau: wild bedeutet für mich
urwüchsig, natürlich und frei. Deshalb wählte ich die
Bezeichnung WILA WILBETH für meine neue Wirkstätte im WILschdorfer
Anbau.
Nach altem Glauben weckt der Mond das keimende Leben in Mensch, Tier
und Pflanze.
Sicher
werden bei den geomantischen Exkursionen und den Workshops weitere
Hinweise kommen, dass sich in diesem Landschaftsraum einer der heiligen
Plätze befand, die der hellen, strahlenden Mondgöttin geweiht
waren. Wenn
der Mond in klaren Nächten hoch am Himmel steht, dann badet WILA
WILBETH in seinem Licht.
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